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Wie können Führungskräfte den Unterschied zwischen der Leistung, die sie erwarten und der tatsächlich erbrachten Leistung verdeutlichen?


Im Führungsalltag sieht man sich immer wieder der Herausforderung gegenübergestellt, den Unterschied zwischen erwarteter und real erbrachter Leistung zu verdeutlichen. Dazu gehört auch, nicht eingehaltene Vereinbarungen, enttäuschte Erwartungen oder schwieriges Verhalten anzusprechen. Das Ziel dabei ist eine konsequente Resultatsorientierung.

Jedes der oben genannten Probleme beginnt mit einer Erwartung – die ausgesprochen, vermutet, ein Teil der sozialen Regeln oder eine betriebliche Notwendigkeit ist. Angenommen, eine Person entspricht in irgendeiner Weise nicht Ihren Erwartungen.

Dann haben wir es hier mit einer Differenz zwischen Ihren Erwartungen und der Realität zu tun. Sie haben jetzt die Wahl: Sie können alles auf sich beruhen lassen, oder Sie sprechen das Problem an.

Schweigen: Wenn Sie nichts sagen, senken Sie Ihre Ansprüche an die Arbeitsergebnisse und gleichzeitig wird für alle Beteiligten deutlich, dass Sie die erwartete Leistung nicht einfordern. Das allgemeine Leistungsniveau droht zu sinken. Wenn Sie die Leistung bei den „Problempersonen“ nicht einfordern, bei anderen aber sehr wohl verlangen, fühlen sich diese natürlich benachteiligt und demotiviert.

Angriff: Wenn Sie zu aggressiv, herablassend und respektlos vorgehen, verursachen Sie neue Probleme: weniger Engagement und Leistung, Revanche, Dienst nach Vorschrift, Nicht-Weitergabe von Wissen, bewusstes Auflaufen-lassen, eine schlechte Arbeitsatmosphäre, etc.


Was tun?

Sie können sowohl Ihre Arbeitsergebnisse, als auch Ihre kollegiale Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (oder Kolleginnen und Kollegen) entscheidend verbessern, wenn Sie aktuell anstehende Probleme, nicht eingehaltene Vereinbarungen, enttäuschte Erwartungen und schwieriges Verhalten ansprechen.
Dabei kommt es ganz entscheidend nicht nur darauf an, dass Sie das Problem ansprechen, sondern auch wie.

Sie müssen …
… wissen, was Sie wollen,
… klar sein und bleiben,
… Ausweichmanöver, Ablenkungsstrategien und Abwiegelungstaktiken erkennen
     und zielführend parieren können,
… eigene Emotionen steuern und
… fremde Emotionen auffangen können
Und all das sollten Sie möglichst so tun, dass Sie einerseits klar bleiben und andererseits aber nicht unnötig verletzen oder vermeidbare Konfrontationslinien aufziehen.

Vermeiden Sie Rückzug (Schweigen) oder Angriff (aggressive Konfrontation)

Der Ausgangspunkt: Jemand hat Sie hängen lassen. Es gibt eine Differenz zwischen dem was er/sie versprochen hat oder was Sie erwartet haben und dem was wirklich passiert ist.

Die Entscheidung: Wenn es sich um eine entscheidende Angelegenheit handelt oder viel auf dem Spiel steht, müssen Sie das Problem ansprechen.

Die Methode:  Sprechen Sie unter vier Augen, reden Sie nicht um den heißen Brei herum und werden Sie nicht ausfällig oder beleidigend.

Das Ergebnis: Sie lösen das Problem und verbessern Sie gleichzeitig die kollegiale Zusammenarbeit.

Wir alle haben es immer wieder mit entscheidenden Kommunikationen und Konfrontationen zu tun:

  • Eine Mitarbeiterin oder ein Kollege unterstellt Ihnen etwas, greift Sie an oder wird beleidigend.
  • Ihre vorgesetzte Führungskraft verlangt von Ihnen Ergebnisse zu einem nicht einzuhaltenden Endtermin.
  • Sie erfahren gerade, dass eine Mitarbeiterin von Ihnen eine Aufgabe nicht rechtzeitig erledigt hat.
  • Sie möchten einen Mitarbeiter bitten, sich aus einem Projekt herauszuziehen, weil er nicht ausreichend qualifiziert ist.
  • Sie sind verstimmt, weil eine Mitarbeiterin zu spät gekommen ist.
  • Ein Mitarbeiter von Ihnen hat die Datensicherung für seinen Computer am Ende des Tages nicht durchgeführt, obwohl er damit riskiert, dass alle Daten dieses Arbeitstages verloren gehen.
  • Ihre vorgesetzte Führungskraft kommt immer zu spät zu den angesetzten Besprechungen – alle anderen müssen auf ihn warten.


Das Seminar „Erfolgskommunikation für Führungskräfte“ vermittelt die wesentlichen Erfolgsfaktoren für den kompetenten Umgang mit herausfordernden Kommunikationssituationen im beruflichen Umfeld. Im Zentrum stehen die Methoden der „Erfolgskommunikation“ und des erfolgreichen „Vereinbarungsmanagements“. Dazu gehört die akkurate Diagnostik erfolgskritischer Situationen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kundinnen und Kunden. Die sich daraus ableitenden Interventionsmethodiken werden erprobt und sofort in die Praxis umgesetzt.


Was werden Sie lernen?

Bevor Sie mit einer Erfolgskommunikation beginnen, werden Sie …

  •  … das richtige (entscheidende) Problem identifizieren und Sie werden entscheiden, ob und wie Sie damit umgehen wollen.
  • … die anliegenden Probleme analysieren
  • … Ihre Emotionen unter Kontrolle halten und steuern können.


Während einer Erfolgskommunikation, werden Sie …

  • … die anliegenden Probleme in einer angemessenen Art und Weise und in einer nicht bedrohlichen Atmosphäre ansprechen können.
  • … feststellen können, ob das Problem wegen mangelnder Motivation, mangelnder Fähigkeiten oder wegen Beidem besteht.
  • … motivieren können, ohne auf Ihre Machtposition zurückzugreifen.
  • … den Erfolg der Kommunikation sicherstellen, indem Sie gemeinsam die anstehenden Hindernisse identifizieren und beheben.
  • …  auf Unterbrechungen und Nebenthemen so eingehen können, dass Sie nicht vom eigentlichen Thema abgelenkt werden.


Nach einer Erfolgskommunikation, werden Sie …

  •  … feststellen können, ob alle anliegenden Probleme behoben sind.
  • … einen klaren Aktionsplan und Überprüfungstermine festlegen können.
 
   
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